Auch die vierte Vesperkirche in Hameln war wieder ein schöner Erfolg für den Kirchenkreis Hameln-Pyrmont und die Diakonie. Vier Tage lang wurde die Marktkirche wieder zur guten Stube Hamelns. „Die Kirche war voll – es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen – einfach herrlich“, freut sich Henning Wehrmann. Er ist seit kurzem Lektor und im Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde aktiv. Mit ihm zum Organisationsteam der Vesperkirche zählten Stadtkirchenpastorin Dr. Heike Köhler, Gaby Bendfeldt, Hako und Bernadette Peters, Michael Bräunig und Gunnar Schwandt - täglich unterstützt von rund 40 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Die waren auch nötig, denn täglich galt es 250 kostenfreie Mittagessen auszuschenken – und an allen vier Tagen insgesamt 2.200 Tassen Kaffee sowie viele Kuchenstücke, Waffeln und Popcorn.
„Wir hatten so viele Helfer wie noch nie zuvor und haben bereits jetzt viele Anmeldungen für das nächste Jahr“, berichtet Wehrmann weiter. Dafür sei die tolle Atmosphäre der Vesperkirche verantwortlich, ist er sich sicher. „Wir vermitteln Geborgenheit in der Marktkirche. Die Menschen fühlen sich einfach wohl bei uns.“ Das hat Wehrmann auch beim täglichen FeierAbendMa(h)l mit Brot, Saft, Wein und Wort von 18 bis 18.30 Uhr beobachtet. „Das wurden von Mal zu Mal mehr Menschen. Am Sonntag waren die zwei langen Tafeln in der Marktkirche dann fast komplett besetzt.“
Unter dem Motto „Masken runter, Gesicht zeigen“ hatte die Vesperkirche vom 15. bis 18. Oktober in die Marktkirche eingeladen. Rund 30 Organisationen aus Hameln und dem Landkreis hatten sich hier präsentiert – von Amnesty International über die Polizeiinspektion Hameln/Pyrmont/Holzminden bis zur Stadt Hameln und dem Weissen Ring. Für 2027 hat bereits eine weitere neue Organisation ihr Interesse an einer Teilnahme an der Vesperkirche bekundet. Harald Langguth