Es ist ein schönes Ritual – die Hubertusmesse im Münster St. Bonifatius mit der Jägerschaft Hameln-Pyrmont. Diese Messe am Sonntag, 1. November ab 18 Uhr, ist ein ergreifender ökumenischer Gottesdienst, beruhend auf der Geschichte des heiligen Hubertus. Sie verbindet Tradition mit Moderne und ehrt ethische und ökologische Überzeugungen. Dabei spielen der Schutz der Tierwelt und der Erhalt von Lebensräumen eine wichtige Rolle. Deshalb hat die Hubertusmesse nicht nur eine religiöse, sondern auch eine kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Für musikalische Impulse sorgt die Jagdhornbläsergruppe der Jägerschaft. Der wohlige, warme Ton der Hörner schafft eine feierliche Atmosphäre. Mitunter entstehen dabei Gänsehaut-Momente. Verantwortlich für die herbstliche Ausschmückung der Kirche bei der Hubertusmesse ist der Hegering 5 Hummetal – Aerzen. Zur Begrüßung spricht Thorsten Bund, Vorsitzender der Jägerschaft Hameln-Pyrmont. Die Predigt hält Superintendent Dr. Stephan Vasel.
Die Tradition der Hubertusmesse steht im Zeichen der Achtung vor der Natur und der Schöpfung. Sie verbindet die spirituelle Bedeutung des Gottesdienstes mit dem Respekt vor der Tierwelt. Jagd und Naturschutz verfolgen gemeinsam das Interesse, eine vielgestaltige, artenreiche Umwelt zu erhalten. Oft waren es Jäger, die als erste auf die drohende Verarmung der Natur und auf das Verschwinden mancher Tierarten hinwiesen und seltene Tierarten erhielten. Jagd und Naturschutz haben ein gemeinsames Ziel - die Bewahrung der Vielfalt in der Natur. Harald Langguth