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Feiern wie in biblischen Zeiten

Nachricht Aerzen, 22. Juni 2026
Mit Feuereifer bei der Sache: Für die Dekoration des großen Gastmahls bastelten die Kinder Girlanden, malten Bilder und gestalteten Luftballon-Statuen. Foto: Christof Vetter

Es ist gute Tradition in der früheren Region IV: Einmal im Jahr werden die Kinder aus den Kirchengemeinden Aerzen, Groß Berkel und Hemeringen-Lachem zu einem Kinderbibeltag eingeladen. In diesem Jahr haben sie sich im Garten des Pfarrhauses in Hemeringen-Lachem getroffen. Nachdem alle mit Namensschildern gekennzeichnet waren, zogen sie als Zug hinauf zur Kirche. Dort wurden zuerst einmal die Kerzen aus allen drei Kinderkirchen gemeinsam angezündet.

Teamerinnen und Teamer erzählten in szenischer Darstellung die Geschichte vom großen Gastmahl: Ein wohlhabender Gastgeber hat all seine Freunde eingeladen, der Tisch ist gedeckt, Speisen und Getränke zubereitet, dann kommen die Absagen: Einer hat ein Ochsengespann gekauft, ein anderer hat geheiratet, ein dritter einen Acker gekauft – alle haben eine gute Ausrede nicht zu kommen.

Da schickt der Gastgeber seine Diener los, alle einzuladen, die auf den Straßen, an den Hecken und Zäunen leben. Die Kinder konnten im anschließenden Gespräch in kleineren Gruppen genau nachempfinden, was passiert ist – auch sie haben schon erlebt, dass Freunde, die eingeladen sind, nicht kommen konnten, oder musste auch selbst schon absagen.

Zurück im Pfarrgarten haben die Kinder für die Deko des großen Gastmahles Girlanden gebastelt, Müslischalen bemalt, aus Luftballons Statuen gestaltet und Bilder gemalt. Auch Einladungen wurden geschrieben und gestaltet. Die Kirchengemeinde Hemeringen-Lachem hatte im Gemeindehaus ein fürstliches Mal vorbereitet: Hotdogs mit allem, was dazu gehört: gebratenen Zwiebel, unterschiedlichen Soßen und Gurken. Zwischen all dem, blieben noch genügend Zeit für Spiele im Garten. Rundum gelungen, war am Schluss die Meinung aller: So ist das Gleichnis vom großen Gastmahl für die Kinder im Pfarrgarten in Hemeringen zum eigenen Erlebnis geworden. Christof Vetter