Hameln. Die Bombenentschärfung am kommenden Sonntag, 26. April, zieht immer weitere Kreise. Rund 8.500 Menschen müssen im Radius von 1,5 Kilometern Luftlinie rund um den BHW-Parkplatz, auf dem die 20-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde, evakuiert werden. Das ruft auch den Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont mit einem Angebot auf den Plan. Bekanntlich gibt es für die Menschen in der Rattenfängerhalle eine kostenfreie Sammelunterkunft.
„Wir sind mit der Notfallseelsorge zur Stelle, um in der Rattenfängerhalle Beistand zu leisten. Die Evakuierung ist für viele Menschen eine ungewohnte und anstrengende Situation. Als Kirche gehört es zu unserem Verständnis in Gefahrensituationen Beistand zu leisten und zu helfen“, betont Dr. Stephan Vasel, Superintendent im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont.
Von 7.00 bis 21.30 Uhr sind elf Seelsorger und Diakone aus dem Kirchenkreis in der Rattenfängerhalle im Einsatz – gut erkennbar an ihren Warnwesten mit dem Aufdruck „Notfallseelsorge“.
Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Hameln-Pyrmont
Im reizvollen Weserbergland sind 30 Kirchengemeinden und zwei Kapellengemeinden in den Regionen Nord und Süd zum Kirchenkreis Hameln-Pyrmont zusammengeschlossen. Die Verantwortlichen suchen Wege zu den Menschen. Die Menschen von heute sollen Gottes Botschaft erfahren - durch Predigt und Gemeindearbeit ebenso wie durch die Nächstenliebe, die in den diakonischen Einrichtungen der Kirche in die Tat umgesetzt wird.
Alle kirchlichen Einrichtungen beraten und unterstützen viele Menschen. Insgesamt gehören mehr als 43.000 evangelische Christinnen und Christen zum Kirchenkreis. Harald Langguth