Hameln-Pyrmont. Am Dienstag, 17. März, um 15 Uhr, wird Jan Sören Damköhler in der Krypta des Hamelner Münster als neuer Diakoniepastor im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont eingeführt. Damköhler ist bereits seit 2022 Pastor in den Kirchengemeinden Tündern, Hämelschenburg und Afferde. Diese Tätigkeit wird er zu 75 Prozent beibehalten.
„Mein Herz schlägt genau dort, wo Menschen sich für andere einsetzen. Da geschieht für mich Evangelium, die frohe Botschaft. Ich freue mich sehr darauf, mitzuwirken und andere bei ihrem Engagement zu unterstützen“, sagt der Pastor. Die Einführung nimmt Dr. Stephan Vasel vor, Superintendent im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont.
Als Diakoniepastor ist der 36-jährige Pastor fortan Teil des Diakonievorstands, der das Diakonische Werk im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont leitet. Die Aufgaben eines Diakoniepastors bestehen darin, die einzelnen Akteure im Kirchenkreis und den Einrichtungen und Gemeinden im Bereich diakonischen Handels zu vernetzen. Weiter geht es darum, in die Diakonie theologisches Wissen einzubringen und sie mit den anderen wichtigen Akteuren im Bereich der Wohlfahrtspflege ins Gespräch zu bringen und zu halten.
Diakonie ist für Damköhler ein wichtiger Teil kirchlichen Handelns. „Wenn von Jesus erzählt wird, dass er fragt „Was willst Du, dass ich Dir tue?“, dann zeigt er uns, wie ein Miteinander gelingen kann: Einander ernst nehmen und Menschen Würde geben. Dafür will ich Verantwortung übernehmen und meine Kraft einsetzen, damit die Menschen in den vielen Projekten und Aufgaben weiter für andere da sein können.“
Im Kirchenkreis gibt es viele diakonische Aktivposten: Die Beratungsstellen der Diakonie, die Kirchenkreissozialarbeit, die Bahnhofsmission, Edelkreis und die Vesperkirche. „Alle sind ungemein erfolgreich und machen hervorragende Arbeit. Das will ich mit meinem Tun unterstützen. Glaube wird bei der Diakonie in konkretes Handeln übersetzt und trägt aktiv dazu bei, Leid zu lindern und Gerechtigkeit zu fördern“, betont Damköhler. In den ersten Monaten will er vor allem viel zuhören und begleiten, um die Strukturen und die dazu gehörenden Menschen kennenzulernen. Harald Langguth