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Neuer Pastor in Bakede begleitet Menschen auf ihren wichtigen Lebensstationen

Pressemitteilung Bakede, 25. August 2025
Benjamin Jürgensmeier wird am Sonntag, 31. August um 15 Uhr, in der St.-Petri-Kirche in Bakede zum Pastor ordiniert. Foto: Gunnar Müller

Regionalbischof Dr. Hans Christian Brandy ordiniert am Sonntag, 31. August, um 15 Uhr Benjamin Jürgensmeier in einem Gottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche in Bakede im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont zum Pastor. „Ich freue mich, dass mit Benjamin Jürgensmeier ein junger Theologe mit Begeisterung für den Glauben und mit spürbarer Herzlichkeit seinen Dienst beginnt“, sagte Brandy. „Seine Gaben und sein theologisches Profil werden eine Bereicherung für die Gemeinden sein.“ Für den 31-Jährigen ist es die erste Pfarrstelle. Künftig wird er in der Region Bad Münder die Kirchengemeinden Bakede, Beber, Eimbeckhausen, Flegessen, Hachmühlen und Nettelrede betreuen.

Dass Jürgensmeier Pastor geworden ist, sei in seiner Familie „ein Kuriosum“, erzählt er. „Meine Eltern waren nicht mehr in der Kirche. Erst mit 20 Jahren habe ich angefangen, im Neuen Testament zu lesen – und das hat mein Leben verändert. Ich habe mich taufen lassen und gespürt: Gott ruft mich.“ Den Anstoß dazu habe seine Mutter gegeben. „Eigentlich wollte ich Philosophie studieren. Aber sie meinte scherzhaft: ‚Du predigst so gerne – werde doch Pastor!‘ Das hat mich zum ersten Mal neugierig gemacht, wirklich in der Bibel zu lesen.“

Besonders prägend sei für ihn die Zeit in der hannoverschen Gartenkirche St. Marien gewesen. „Dort habe ich meine Frau kennengelernt und erfahren, was es heißt, eine geistliche Heimat zu haben.“ Für seine Arbeit in der neuen Gemeinde nimmt er sich vor, eine offene und herzliche Atmosphäre zu schaffen. „Eine spirituelle Ausstrahlung und eine authentische Herzlichkeit sind das wichtigste Rüstzeug des Pastors. Ich hoffe, dass die Menschen spüren, dass ich aus tiefstem Herzen daran glaube, was ich predige, ohne den Eindruck zu haben, ich sei deshalb weltfremd.“ 

Auch seine Hobbys spiegeln seine Begeisterung wider. In seiner Freizeit wandert der Theologe gern in den Bergen, spielt Gesellschaftsspiele und interessiert sich für Mittelaltermärkte. „Ich spiele Darbuka, eine Trommel aus dem östlichen Mittelmeerraum – das ist für mich ein Stück Leidenschaft und Rhythmus.“ Besonders wichtig ist es für ihn, für Menschen bei wichtigen Wegmarken da zu sein. „Eine Taufe, eine Trauung oder auch eine Beerdigung sind für mich keine Routine. Menschen auf den Stationen ihres Lebens begleiten zu dürfen, berührt mich sehr.“ Gunnar Müller