Am Freitag, 29. August, findet um 19 Uhr in der Christophorus-Kirche in Tündern eine hörenswerte „Geistliche Abendmusik“ statt. Der prominente Leipziger Bariton Prof. Gotthold Schwarz singt Lieder, Geistliche Konzerte, Arien und Kantaten vorwiegend der Barockzeit. Orgelbegleitung: Prof. Hans Christoph Becker-Foss aus Hameln. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Das Programm enthält kostbare Raritäten: ‚Geistliche Konzerte‘ von Heinrich Schütz und Johann Hermann Schein , eine Kantate von André Campra, ein Kantaten-Pasticcio von Johann Sebastian Bach sowie eine Reihe schöner Barocklieder verschiedener europäischer Künstler. Formenvielfalt und Virtuosität der Concerti und Kantaten sind ebenso verblüffend wie die Innigkeit des Ausdrucks der musizierten Lieder. Auch die Aktualität der keineswegs antiquierten Texte ist mitunter verblüffend.
Gotthold Schwarz wurde als Leipziger Thomaskantor und 17. Nachfolger Johann Sebastian Bachs weltweit bewundert. Als Chorleitungs-Professor an der Leipziger Musikhochschule und auf Meisterkursen gibt er den reichen Schatz seiner Erfahrungen weiter. Er zählt zu den besten Liedersängern unserer Zeit. Weltweite Konzerttätigkeit sowie viele CD-Aufnahmen, Rundfunk- und Fernsehmitschnitte belegen dies. Für seine besonderen Verdienste wurde Gotthold Schwarz der Telemann-Preis Magdeburg und das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Sein Orgelpartner ist Hans Christoph Becker-Foss, international tätiger Hamelner Organist, Cembalist, Orgelsachverständiger, Chorleiter und Dirigent. Neben seiner Kantorentätigkeit in Hameln ist er Orgelsachverständiger in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers und Mitbegründer bekannter Sommerfestivals wie der „Musikwochen Weserbergland“, „Fischbecker Stiftskirchen-Orgelkonzerte“ und dem Hamelner Orgelfest.
Die Künstler gastieren seit über 30 Jahren in Deutschland, Italien und Österreich. Einladungen führten sie zum „Musiksommer Mecklenburg-Vorpommern“, zum Thalbürgel-Festival, zum Südtiroler Festival „St. Pauls Sakral“ in Bozen und zu Bachfesten in Greifswald und Hamburg. Die besondere Liebe der Musiker gilt dem Musizieren in altehrwürdigen Dorf- und Stadtkirchen. Red.