Gegen Hass und Gewalt …durch das Band des Friedens
„Gebete ändern die Welt nicht. Aber Gebete ändern die Menschen. Und die Menschen verändern die Welt.“ (Albert Schweitzer, Arzt, Philosoph und evangelischer Theologe)
Christen aus elf Hamelner Kirchengemeinden kommen am Freitag, 1. März, um 19 Uhr zum Weltgebetstag (WGT) in der katholischen St. Elisabeth-Gemeinde im Arndtweg 17 zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und diese zu teilen. Alle, die mitbeten wollen, sind herzlich willkommen. Frauen aus den elf Hamelner Gemeinden gestalten den Weltgebetstag-Gottesdienst. Ihre Hoffnung: „Möge der Weltgebetstag in dieser bedrückenden Zeit dazu beitragen, dass – gehalten durch das Band des Friedens – Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen. In Israel, in Palästina, in den vielen anderen Konflikt- und Kriegsgebieten weltweit.“
Aufgrund der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober und der Gegengewalt hat das deutsche Weltgebetstag-Komitee eine aktualisierte Version der Gottesdienstordnung erarbeitet und im Januar herausgegeben. Diese dient bundesweit als Grundlage für tausende von ökumenischen Gottesdiensten zum Weltgebetstag.
„Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ´…durch das Band des Friedens` so wichtig wie nie zuvor“, betont die evangelische Vorstandsvorsitzende des Weltgebetstag, Brunhilde Raiser. „Die neuen Erläuterungen sollen dazu beitragen, die Worte der palästinensischen Christinnen trotz aller Spannungen hörbar zu machen.“
Die Geschichten der drei palästinensischen Frauen in der Gottesdienstordnung sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und biblische Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.
Hintergrund: Die Gottesdienstordnungen für den jährlichen Weltgebetstag (WGT) am ersten Freitag im März haben seit rund 150 Jahren lange Entstehungsgeschichten. Jedes Jahr ist ein anderes Land dafür zuständig – in diesem Jahr Palästina.