Schüler*innen der Elisabeth-Selbert-Schule überreichen interreligiöse Feiertagskalender an den Verband Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont
Weshalb gibt es im Yesidentum im April bunt gefärbte Eier? Welche Bedeutung hat das Opferfest im Islam? Was hat das jüdische Pessach-Fest mit Gründonnerstag zu tun und wer war eigentlich der Heilige Nikolaus?
All diesen Fragen sind die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik im ersten Jahr ihrer Erzieher*innenausbildung auf den Grund gegangen. Im Religionsunterricht bei Berufsschulpastorin Sabine Ahlbrecht haben sich die Klassen mit den religiösen Festen und Feiertagen im Judentum, Christentum, Islam und Yesidentum beschäftigt.
Die religiöse Vielfalt spiegelt sich in unserer Gesellschaft und damit auch in unsren Kindertagesstätten wider. Das Wissen über die Feste und Bräuche der anderen Religionen trägt zum Verständnis untereinander bei. Deshalb sind im Unterricht interreligiöse Kalender für 2024 entstanden, die in KiTas genutzt werden können.
Einige Vertreter*innen aus den Klassen haben jetzt zusammen mit Sabine Ahlbrecht diese Kalender an Ulrike Heinrichs im Kirchenamt überreicht. Dabei konnten die Schüler*innen etwas über die Entstehung der Kalender berichten und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede Ihnen aufgefallen sind. Ulrike Heinrichs hat sich als pädagogische Leitung des Verbandes der Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont sehr über die Kalender gefreut und sie nun in der Dienstbesprechung mit den KiTa-Leitungen an alle Einrichtungen des Kirchenkreises weitergegeben. Neben dem persönlichen gab es auch einen süßen Dank an die Klassen.
Sabine Ahlbrecht, Schulpastorin Elisabeth-Selbert-Schule