KV

Verlängert: Ausstellung "800 jahre juedisches leben in hameln"

Veranstaltung Hameln, 21. Dezember 2021

AUSSTELLUNG „Acht Jahrhunderte jüdisches Leben in Hameln“ im Münster St. Bonifatius zu Hameln bis 21.12.21 verlängert

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen aus nah und fern in den vergangenen Wochen die Ausstellung und ihre Begleitveranstaltungen besucht haben“, stellt der Kurator der Ausstellung, Bernhard Gelderblom glücklich fest. Die außerdem anerkennenden wie ermutigenden Bemerkungen der Besucher:innen bewogen den Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. (www.geschichte-hameln.de) sowie die ev.-luth. Münster-Gemeinde St. Bonifatius Hameln (www.muenster-hameln.de), die Ausstellung bis 21.12. noch täglich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr bei freiem Eintritt für Besuche offenzuhalten.
Donnerstags am 16. und 21.12.2021 bietet der Autor je eine offene Führung an, zu der um 17.00 Uhr jede und jeder bei freiem Eintritt willkommen ist. Zu weitere Führungen können sich Interessent:innen im Kirchbüro auch weiterhin anmelden.
In einem Heft kann die Ausstellung zum weiteren Studium auch mit nach Hause genommen werden. Dafür wird eine Spende erbeten. Auch weiterhin sind Bücher, die Herr Gelderblom zum Thema verfasst hat, sowohl ortsnah beim Küster und im Pfarramt (+49.5151.4079077) als auch in der Buchhandlung von Blum erhältlich.
Die pandemiebedingten Hygieneordnungen erbitten das Tragen einer FFP2-Maske,
Handdesinfektion sowie Abstandwahrung und empfehlen 3G.

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Am 02.11.2021 wurde die Ausstellung um 17:30 Uhr im Beisein von Oberbürgermeister Griese und Ausstellungskurator Bernhard Gelderblom eröffnet.

Die Ausstellung „Acht Jahrhunderte jüdisches Leben in Hameln“ will einerseits das Geflecht gelingender und einander belebender Beziehungen zwischen Juden und Christen und den bedeutenden jüdischen Anteil an Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Stadt schildern. Sie will andererseits zeigen, dass der mörderische Abbruch des jüdischen Lebens durch die Nationalsozialisten nur durch die lange Tradition des christlichen Antisemitismus und den im 19. Jahrhundert entstandenen rassischen Antisemitismus möglich war. Vor diesem Hintergrund erscheint da der Neubeginn jüdischen Lebens seit dem Ende der 1990er Jahre umso eindrücklicher.

Ausstellung und das reiche Begleitprogramm werben für das einander bereichernde und offene Zusammenleben von Juden und Nichtjuden, von Menschen in einer gemeinsam gestalteten, zeitgemäßen und modernen Gesellschaft.

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. (www.geschichte-hameln.de) sowie die ev.-luth. Münster-Gemeinde St. Bonifatius Hameln haben das umfangreiche und vielseitige Begleitprogramm zusammen mit vielen Partnerorganisationen erarbeitet.