Zwei Zeitkapseln befeuern die Neugierde

Danken den Spendern des Sterns für die Turmbekrönung des Münsters (v.l.): Anke Wehrmann, Stephan Vasel, Christoph Herbold. Foto: Harald Langguth

Ein spannender Termin wirft seine Schatten voraus: Am Freitag, 13. März, wird um 15.30 Uhr nicht nur die Zeitkapsel für die neue Turmbekrönung des in Sanierung befindlichen Münsterturms gefüllt. Es gilt auch etwas auszupacken – die original verschlossene Zeitkapsel aus der Kugel der alten Turmbekrönung aus dem Jahr 1900. Dieser Blick in die Vergangenheit der Stadt dürfte spannend werden. Dazu gibt es im Kapitelsaal des Münsters Kaffee und Kuchen. „Wir haben alle Spender eingeladen“, sagt Anke Wehrmann, Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer des Münsters St. Bonifatius zu Hameln“. Am Sonntag, 15. März, gibt es um 10 Uhr einen besonderen Gottesdienst im Münster anlässlich der Befüllung der Zeitkapsel mit dem Flötenkonsortium. Danach wird zu Kaffee und Tee eingeladen.

Rückblick: Ende Oktober hatte der Förderverein des Münsters seine Aktion zur Rettung der Turmbekrönung gestartet, die sich auf dem ältesten Turm befindet. Am oberen Ende der Bekrönung glänzte ein kleiner goldfarbener Stern. Bis zum 31.12.2025 mussten dazu 40.000 Euro an Spenden aufgebracht werden. Kurz vor Ablauf der Spendenaktion war klar: Der Stern ist gerettet. Zum Dank werden die Namen aller Unterstützer in der Zeitkapsel verzeichnet – ebenso wie Dokumente unserer Zeit.

Am 10. April ab circa 8 Uhr wird der Kran aufgebaut, der dann die Turmbekrönung mit dem Stern anbringt. Dazu kommt die Firma Siebert um die Turmbekrönung anzubringen. Ab 12.30 Uhr wird zu einem Essen eingeladen. Wie bei einem Richtfest soll es Suppe geben. Dazu sind alle Spender eingeladen und zusätzlich Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese und Superintendent Dr. Stephan Vasel.
Am 12. April findet um 10 Uhr ein spezieller Gottesdienst zum Richtfest statt mit einer anschließenden Einladung zum Beisammensein mit Getränken und kleinen Snacks. Zu den Gottesdiensten ist jeder herzlich willkommen – auch diejenigen, die nicht an der Spendenaktion beteiligt waren. Anke Wehrmann/Harald Langguth