Kind sein dürfen | Bild: Heike Beckmann

Kinder erleben Gottes Schöpfung mit Segen und Spiel im Wald

Segen von Diakonin Sophie-Marie Kabuß für die Kinder. Foto: Elke Domeyer

Am 16. April fand in diesem Jahr der „Tag des Baumes“ statt, veranstaltet vom Kreisverband Hameln-Pyrmont der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und unterstützt durch die Stadt Hameln, den Landesjagdverband Niedersachsen, das Grüne Labor Weserbergland sowie die Elisabeth-Selbert-Schule.

Neben den Grußworten von Oberbürgermeister Claudio Griese und der stellvertretenden Landrätin Elke Domeyer war auch Diakonin Sophie-Marie Kabuß vor Ort. Sie stellte den Tag unter Gottes Segen und brachte den Kindern einen Mitmachsegen mit auf ihren Weg in den Wald: „Gott sei vor mir, Gott sei hinter mir, Gott sei in mir, Gott sei um mich herum.“
So konnten die Kinder spüren, dass sie auf allen Wegen von Gott begleitet und behütet sind. Auch einige Vorschulkinder aus Einrichtungen des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbandes Hameln-Pyrmont nahmen an dem liebevoll vorbereiteten Angebot von Waldpädagoge Bernd Schindler und seinem Team teil. 
An den verschiedenen Stationen wurde die Schöpfung Gottes für die Kinder lebendig und erfahrbar: Sie entdeckten die Vielfalt der Tiere als Teil von Gottes Welt, pflanzten Bäume mit Förster Bölz und lernten, wie sie selbst zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können.

Dabei wurde deutlich, dass jeder Mensch Verantwortung für das hat, was Gott uns anvertraut hat. Die Kinder erfuhren, wie wunderbar und vielfältig das Leben ist – ob beim Staunen über die Fähigkeiten von Wolf und Uhu, beim Entdecken der Welt der Bienen oder beim spielerischen Hineinschlüpfen in die Rolle einer Feldmaus. In all‘ dem wurde Gottes Kreativität und Fürsorge sichtbar.

Auch das Miteinander stand im Zeichen christlicher Gemeinschaft. Gemeinsam essen, miteinander unterwegs sein und Freude teilen spiegelten wider, was es bedeutet, in Gemeinschaft zu leben – so, wie Gott es sich für uns wünscht. So wurde der Tag des Baumes nicht nur zu einem Erlebnis in der Natur, sondern auch zu einer Begegnung mit Gottes Schöpfung und seiner Gegenwart mitten unter uns.
Sophie-Marie Kabuß