Blick vom Klüt auf die Marktkirche | Foto D. Hellmold-Ziesenis

Ein Tagesordnungspunkt - die Schließung der AIBM in Bad Münder

Superintendent Dr. Stephan Vasel trägt zur Schließung der AIBM in Bad Münder vor. Foto: Harald Langguth

Zum einen geht es um Änderungen im Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt. Auf dessen Basis schult die Präventionsbeauftragte Melanie Dörpmund zurzeit Mitarbeitende in allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Abwicklung der AIBM in Bad Münder. AIBM – das steht für Arbeitslosen Initiative Bad Münder. Die Einrichtung des Diakonischen Werkes Hameln-Pyrmont wendet sich an Menschen, die durch Arbeitslosigkeit in Not geraten sind. Dazu betreibt sie in Bad Münder als Beschäftigungsprojekt auch ein Sozialkaufhaus auf 600 Quadratmetern mit Möbeln aus zweiter Hand. Die Synode hatte sich bereits im November 2023 mit der Schließung der AIBM befasst. Jetzt folgt die Umsetzung. 
Dazu sagt Superintendent Dr. Stephan Vasel: „Das zunehmende Defizit wird seit Jahren aus Rücklagen getragen. Diese Rücklagen sind in diesem Jahr aufgezehrt. Wir werden daher eine Schließung beschließen müssen.“

Die Einrichtung konnte bis 2018 kostendeckend betrieben werden. Seit 2019 wurde sie durch fortwährende Rücklagenentnahmen aufrechterhalten. „Je länger wir warten, desto teurer wird es für den Kirchenkreis“, berichtet Vasel weiter. Im Dezember hatte daher der Kirchenkreisvorstand beschlossen, der Synode zu empfehlen, das AIBM-Kaufhaus und die Arbeitsgelegenheiten-Maßnahmen, auch „Ein-Euro-Jobs“ genannt, zum 31.12.2025 zu beenden.

Weitere Tagesordnungspunkte sind ein aktueller Bericht aus dem Kirchenamt, das Thema Fundraising sowie eine Berichterstattung über einen Wechsel in der Geschäftsführung von edelKreis Hameln. edelKreis wird von der edelKreis Hameln-Pyrmont gGmbH geführt, die dem Kirchenkreis Hameln-Pyrmont gehört. Überwiegend werden in dem Geschäft mit Boutique-Charakter in der Hamelner Emmernstraße 18 hochwertige gespendete Waren verkauft. Alle Mitarbeitenden arbeiten ehrenamtlich.
Die Erlöse des erfolgreichen Projekts, das hohe Überschüsse erwirtschaftet, kommen lokalen diakonischen und kirchlichen Projekten zugute.  Harald Langguth