Auch die Kirchengemeinde Groß Berkel macht mit beim Klimafasten

In der zweiten Woche des Klimafastens geht es um die scheinbaren Gegensätze Fakten und Gefühle.

„Anders als in den Vorjahren haben wir für mehrere Abende Gäste eingeladen, mit denen wir über den Klimaschutz ins Gespräch kommen wollen. Ein eigener Einsatz sowie ein gemütlicher Abschluss mit Zeit für einen Rückblick und Überlegungen, welche Projekte wir bei uns vor Ort anschieben wollen, runden die Veranstaltungsreihe ab“, berichtet Simon Pabst, Pastor in Groß Berkel.  
Die Veranstaltungen finden immer dienstags von 19.30 bis 21.00 Uhr im Konfirmandenraum des Pfarrhauses, An der Kirche 17, in Groß Berkel, statt.

  • 11. März, „Was macht der Flecken Aerzen fürs Klima?“ Gespräch mit Cornelia Händchen und Thomas Thau vom Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz, Tourismus- und Kulturangelegenheiten
  • 18. März, „Was macht die Landeskirche fürs Klima?“ Gespräch mit Ulrike Wolf oder Reinhard Benhöfer, Referat für Umwelt- und Klimaschutz des Landeskirche Hannovers
  • 25. März, „Energiewende vor der eigenen Haustür“. Gespräch mit Detlef Brockmann, Zukunftswerkstatt Grupenhagen
  • 1. April, „Energiewende vor der eigenen Haustür“. Gespräch mit Torben Meyer-Gattermann von der Energiegenossenschaft Rumbeck
  • 15. April, „Klimaschutz – wir werden selbst aktiv“
  • 22. April, gemütlicher Abschluss mit Rückschau

Die Abende stehen jeweils einzeln für sich, so dass man auch nur zu dem Thema kommen kann, das einen persönlich interessiert.

Und um diese Fragestellungen geht es vor allem beim Klimafasten: Wie kann eine klimagerechte Zukunft aussehen? Wie können wir unsere Mitmenschen mitnehmen und gemeinsam aufbrechen? Der Klimawandel wird durch die Erhitzung der Erdatmosphäre immer spürbarer. Auch für Niedersachsen gibt es den Klimafolgenbericht, der bereits nachweisbar negative Folgen für die Bevölkerung und die Natur aufzeigt. Das macht deutlich, wie notwendig Veränderungen sind, hin zu klimafreundlichen Techniken und zu einem klimafreundlichen Verhalten.

Die Fastenzeit lädt dazu ein, Gewohnheiten zu hinterfragen, achtsam mit uns und unserem Umfeld umzugehen und alltägliche Dinge anders zu machen. Klimafasten geht dieser Tradition nach und ruft dazu auf, mit kleinen Schritten einen Anfang für mehr Klimagerechtigkeit zu entdecken. In diesen sieben Wochen des Aufbruchs geht es um diese Themen:

1. Aufbruch. Neuland. Wie brechen wir als Gemeinschaft (neu) auf – in eine klimagerechte Zukunft?

2. Fakten. Gefühle. Was machen Veränderungen mit uns Menschen?

3. Weg. Ziel. Wie können wir andere auf dem Weg mitnehmen und begleiten?

4. Stärke. Gemeinschaft. Wie können wir unsere Gemeinschaft nachhaltig stärken?

5. Gemeinsam. Unterwegs. Was können wir solidarisch, praktisch und lokal tun?

6. Werte. Wandel. Wie verändern sich unsere Werte auf dem Weg in die klimagerechte Zukunft?

7. Schöpfung. Morgen. Wie können wir heute konkret den Aufbruch gestalten für ein gutes Morgen?

Jede der sieben Fastenwochen beinhaltet eine biblische Geschichte mit Auslegung sowie weiterführende Impulsfragen zum praktischen Vorgehen. Eine kostenlose Broschüre begleitet durch die einzelnen Wochen und gibt Anregungen zum Ausprobieren einer veränderten Lebenspraxis. Anregungen, Arbeitshilfen und praktische Beispiele gibt es unter www.klimafasten.de. Weitere Infos unter www.kirchliche-dienste.de/klimafasten  Red.