Koordinator für diesen Willkommensdienst von jeweils zwei Personen à zwei Stunden im Münster ist Klaus-Jürgen Gräßer. „Wir starten mit frischem Wind. Durch Herrn Gräßer ist eine neue Dynamik in das Thema gekommen“, freut sich Stadtkirchen-Pastorin Dr. Heike Köhler.
„Da gibt es tolle Gespräche zwischen den Menschen, die bei den Kirchenöffnungen mitmachen“, weiß Monika Mehrwald aus Erfahrung. Wenn jemand bei den Kirchenöffnern fehlt, springt sie schon mal ein. Wer Interesse daran hat dabei zu sein, der schreibe Klaus-Jürgen Gräßer unter der Mailadresse klaus.graesser@kabelmail.de.
„Eine schöne Aufgabe ist das als Repräsentant der Kirche“, betont Heike Köhler. Um mitzumachen muss man übrigens nicht getauft sein. In einem Schaukasten am Münster und auf der Homepage gibt es eine Liste mit verlässlichen Öffnungszeiten, die ständig aktualisiert wird. In der Marktkirche St. Nicolai besteht dieser Willkommensdienst bereits seit längerem. Grund dafür ist die wertvolle Beckerath-Goll-Orgel, die geschützt werden muss. Auch zieht das Rattenfängerfenster regelmäßig Touristengruppen an. Daher ist die Kirche im Stadtzentrum jeweils von Mittwoch bis Sonntag verlässlich von 12 bis 16 Uhr geöffnet.
Besonders lohnt sich ein Besuch am Sonntag, 31. August, um 19 Uhr. Dann steigt zum dritten Mal das Hordenträllern in der Marktkirche – fröhliche Gesänge von Kirchenliedern und Schlagern, musikalisch untermalt von Kirchenkreiskantor Stefan Vanselow und Popkantor Marco Knichala. Zum Thema „Summer in the City“ werden coole Sommerdrinks angeboten. Heike Köhler – sie kümmert sich um die Texte – freut sich schon sehr darauf. „Das Hordenträllern wird super gut angenommen. Beim letzten Mal waren rund 100 Leute da.“ Einfach hingehen, mitmachen, und sich von der guten Laune der Menschen anstecken lassen. Harald Langguth