Die Termine für die Einschulungsgottesdienste im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont stehen in den jeweiligen Gemeindebriefen und im Gottesdienstplan auf der Webseite https://www.kirche-hameln-pyrmont.de/kirchengemeinden/gottesdienste
Bei der Begrüßung der eingeschulten Kinder heißt es in vielen Gotteshäusern im Kirchenkreis: „Herzlich willkommen! In Gottes Namen feiern wir diesen Tag. Heute ist ein besonderer Tag: Natürlich für jede und jeden von Euch, die in die Schule kommen. Und auch für Eure Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Freunde und Freundinnen, Erzieherinnen und Erzieher aus der Kita, Lehrerinnen und Lehrer aus Eurer Schule.“
Weiter wird dazu aufgefordert, allen bekannten Gesichtern zuzuwinken – und allen zuzuwinken, wenn man niemanden kennt. Alle Gebete und Aktionen im Einschulungsgottesdienst haben den Knetgummiradierer als Aufhänger. Mit einem Ziel im Gottesdienst: Den Erstklässlern zu vermitteln, dass sie „wunderbar gemacht“ sind. Ausgedacht haben sich das Ganze die Pastorin Hanna Dallmeier aus Hildesheim und Susanne Paetzold, Referentin für Kindergottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim.
Dazu gibt es eine Karte mit dem biblischen Leitmotiv „wunderbar gemacht“, kreiert von Gert Liebenehm-Degenhard vom Religionspädagogischen Institut (RPI) Loccum. Dort heißt es unter anderem: Dabei ist klar, dass nicht immer alles beim ersten oder zweiten Mal klappt. Manchmal geht auch etwas schief. Oder es dauert, bis man es endlich kann. Manches wird schneller gelernt, manches braucht länger – auch wenn es manchmal nervt. Das geht nicht nur Kindern so, sondern auch Erwachsenen, Lehrerinnen und Lehrern. Wunderbar heißt ja nicht perfekt. Es braucht nicht perfekt zu sein. Wunderbar gemacht – so wie bei der Radierknete. Am Anfang ist es ein kleiner blauer Klumpen. Aber darin steckt so viel mehr. Oder wie es die Bibel erzählt: „Gott, ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin“ (Psalm 139, Vers 14).
In vielen Gottesdiensten im Kirchenkreis wird gemeinsam gebastelt, gebetet und gesegnet. Ein schöner Impuls für den ersten Schultag der Erstklässler. In einem Gebet dazu heißt es: „Gott, es steckt so viel Leben in uns. Ihr werdet die Schule beleben. Jede und jeder mit seinem Tempo, seinem Lachen und seinen Geschichten. Gott stärke uns.“
In der Erzählung „Vom Anfang der Schöpfung - da staunst Du aber“ heißt es unter anderem: „Die Schule fast wie ein Paradies? Bestimmt nicht immer und nicht jeden Tag. Und bestimmt wird sich im Paradies auch mal gestritten. Denn manchmal ist es nicht leicht im Zusammensein mit anderen. Aber manchmal blitzt im langweiligen Alltag etwas von der Schönheit der Schöpfung auf und lässt uns staunen. Ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes. Denn Gott möchte, dass wir ein wunderbares Leben miteinander haben in dieser Welt.“ Harald Langguth