...alles, zwischen Himmel und Erde | Bild: Heike Beckmann

Schaut hin! - ein Niedersachse dichtet das Kirchentagslied

Nachricht Hameln, 02. November 2020

Lothar Veit, Musiker und Journalist aus Rehburg-Loccum hat den Text geschrieben. Und wer beim Reformationsgottesdienst in Hameln war, kam in den Genuss, das Stück live zu hören. Vorgetragen von Lothar Veit und der "Hallo Luther" Band mit Stefan Vanselow, Kirchenkreiskantor, Bassist Marc Flesch und Superintendent Philipp Meyer, Saxophon. Ein Ohrenschmaus und "Mitwipper". 

Pressemitteilung vom 20.10.20:

„Schaut hin“ - so heißt das Leitmotiv des Ökumenischen Kirchentags (ÖKT), der im Mai 2021 in Frankfurt/Main stattfinden soll. Auch der Mottosong der Großveranstaltung trägt diesen Namen - und ein Mann aus Niedersachsen hat den Text dazu verfasst: Lothar Veit, Musiker und Journalist aus Rehburg-Loccum. ​

In dieser Woche hat der ÖKT „Schaut hin!“ als Musikvideo veröffentlicht, das Liederbuch für das Treffen ist im Online-Shop verfügbar. Auch eine Anleitung in Gebärden ist darin abgedruckt - und die rockig komponierte Musik von Peter Hamburger natürlich.

Singen ist allerdings ein Problem. Die Organisatoren planen notgedrungen überwiegend in hybriden Formaten, und die deutlich wenigeren Besucher werden vermutlich Pandemie-bedingt nicht lautstark miteinander Kirchentags-Songs schmettern dürfen. Denn Gesang in Gruppen, da sind sich die Wissenschaftler einig, kann durch die mikroskopisch kleinen Tröpfchen für eine enorme Verbreitung des Virus sorgen.

Ein Kirchentag also fast ohne gemeinsames Singen - wie das wohl werden wird? „Dafür fehlt mir tatsächlich die Phantasie“, sagt Veit, der seit 2005 für beinahe jedes Kirchentags-Liederheft eines oder mehrere Lieder geschrieben hat. Im Mai 2021 in Frankfurt wird womöglich kein Chor und keine Gottesdienstgemeinde eines seiner Lieder singen - sehr wohl aber Solisten auf der Bühne. Und natürlich sind Mitsummen, -brummen und -tanzen erlaubt. Der 47-Jährige, der mit Frau und zwei Kindern in Rehburg-Loccum wohnt, stellt die Regeln nicht infrage. „Die Fachleute werden es schon wissen“, sagt er. „Aber für die Chöre und alle passionierten Sänger tut es mir leid.“

D. Hellmold-Ziesenis, KK Hameln-Pyrmont | Alexander Nortrup, Onlineredaktion, Ev.-luth. LK Hannovers

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