...alles, zwischen Himmel und Erde | Bild: Heike Beckmann

Diakonie legt Jahresbericht 2019 vor

Nachricht Hameln, 08. Oktober 2020

Nah sein! Persönliche Beratung auch in Corona-Zeiten

Diakonie des Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont legt Jahresbericht 2019 vor

Mit Fachwissen, Kreativität und Herz sind die Beratungsstellen der Diakonie im Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont für ihre Klient*innen da. Während des Lockdowns gab es lediglich Telefonberatungen, aber seit Ende Mai sind das Haus der Diakonie in Hameln und das Diakonische Beratungszentrum in Bad Münder auf Basis eines ausgefeilten Hygienekonzeptes wieder geöffnet. Persönliche Beratungsgespräche finden nach vorheriger telefonischer Voranmeldung wie gewohnt statt. Ob Suchtprobleme oder Schulden, Konflikte in Ehe oder Familie, krisenhafte Lebensphasen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder mit Arbeitslosigkeit, finanzielle Nöte oder Unterstützungsbedarfe von Schwangeren, auch im Konfliktfall, Kirchenkreissozialarbeiterin Ines Rasch spricht auch für ihre Kolleginnen, wenn sie betont „Wir lassen unsere Klienten nicht im Regen stehen“.

Die Diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis leisten vielfältige Unterstützung, mit Rat und Tat. In erster Linie steht die Beratung, aber auch praktische Hilfen für Familien nach der Geburt können über das Projekt „wellcome“ organisiert, Kuren beantragt und, durch die „Hamelner Kreide-Tafel“, Schulmaterial zur Verfügung gestellt werden. Die Arbeitsloseninitiative Bad Münder unterstützt langzeitarbeitslose Menschen in sog. Arbeitsgelegenheiten auf ihrem Weg in ein Beschäftigungsverhältnis. Und im Möbellager des Beschäftigungsprojektes in Bad Münder können Gebrauchtmöbel für kleines Geld erworben werden.

All diese Diakonischen Angebote werden vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Hameln-Pyrmont, dem Jobcenter, der Stadt Bad Münder, dem Sparkassen- und Giroverband, dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont und durch Spenden finanziert. So hat der Concept Store edelKreis in der Emmernstraße 18 im vergangenen Jahr 3.000€ gespendet. Auch Kirchengemeinden und viele Einzelspender unterstützen die Diakonischen Beratungsstellen. Wohl wissend, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird und Gutes tut. Die Diakoniebeauftragte Birgit Löhmann schreibt dazu im jetzt erschienenen Jahresbericht 2019: „WAS wir in der Diakonie tun verändert sich mit den Bedürfnissen der Menschen, die unsere Hilfe suchen. WIE wir tun, was wir tun, bleibt dabei unveränderlich der Nächstenliebe verpflichtet.“

Der Jahresbericht 2019 ist in den Pfarrämtern des Kirchenkreises und im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont, Bahnhofsplatz 1 in Hameln erhältlich.

Birgit Löhmann, Diakoniebeauftragte im Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont