Pfarrbüro

Ausstellung "800 jahre juedisches leben in hameln"

Veranstaltung Hameln, 07. Dezember 2021

AUSSTELLUNG „Acht Jahrhunderte jüdisches Leben in Hameln“ vom 02.11.- 07.12.2021 im Münster St. Bonifatius zu Hameln

Plakat | Ausstellung 800 jahre jüdisches Leben in HM

Am 02.11.2021 wird die Ausstellung um 17:30 Uhr im Beisein von Oberbürgermeister Griese und Ausstellungskurator Bernhard Gelderblom eröffnet.

In dem Zeitraum vom 03.11. bis 07.12.2021 kann die Ausstellung täglich zwischen 10:00 und 17:00 Uhr besucht werden.

Die Ausstellung „Acht Jahrhunderte jüdisches Leben in Hameln“ will einerseits das Geflecht gelingender und einander belebender Beziehungen zwischen Juden und Christen und den bedeutenden jüdischen Anteil an Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Stadt schildern. Sie will andererseits zeigen, dass der mörderische Abbruch des jüdischen Lebens durch die Nationalsozialisten nur durch die lange Tradition des christlichen Antisemitismus und den im 19. Jahrhundert entstandenen rassischen Antisemitismus möglich war. Vor diesem Hintergrund erscheint da der Neubeginn jüdischen Lebens seit dem Ende der 1990er Jahre umso eindrücklicher.

Ausstellung und das reiche Begleitprogramm werben für das einander bereichernde und offene Zusammenleben von Juden und Nichtjuden, von Menschen in einer gemeinsam gestalteten, zeitgemäßen und modernen Gesellschaft.

An den Donnerstagen findet um 17:00 Uhr eine offene Führung mit Bernhard Gelderblom statt. Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule werden ebenfalls Führungen anbieten, zu denen sich im Kirchbüro ab sofort angemeldet werden kann.

Für den Besuch der Ausstellung und für die Führungen wird kein Eintritt erhoben.

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. (www.geschichte-hameln.de) sowie die ev.-luth. Münster-Gemeinde St. Bonifatius Hameln haben das umfangreiche und vielseitige Begleitprogramm zusammen mit vielen Partnerorganisationen erarbeitet.

Die aktuellen Hygienevorschriften der Bundes-, Landes- und kommunalen Behörden sowie Empfehlungen der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers empfehlen 3G (geimpft, getestet oder genesen mit Bitte um Nachweis) und erbitten gleichzeitig das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske sowie angemessenes Abstandsverhalten.