Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Mache Pläne. | Bild: Heike Beckmann

Mitgestalten und Verantwortung für Kirche vor Ort übernehmen

Pressemitteilung Kirchenkreis Hameln-Pyrmont, 13. Januar 2018

Kirchenvorstandswahl 2018

Kandidatinnen und Kandidaten können sich noch bis 22. Januar bewerben oder vorgeschlagen werden

(Hameln) Am 11. März 2018 werden im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont knapp 200 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher neu gewählt. In den 31 evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden und zwei Kapellengemeinden laufen daher seit Monaten intensive Vorbereitungen für die Kirchenvorstandswahl 2018, die unter dem Motto „Kirche mit mir“ steht.
Über 50.000 Protestanten sind im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont zu den Wahlen aufgerufen, um bei diesen kirchlichen „Kommunalwahlen“ zu entscheiden, welche Frauen und Männer das christliche Miteinander vor Ort in den nächsten sechs Jahren als Kirchenvorsteherin und Kirchenvorsteher mitgestalten sollen.

„Bei der Wahl gehe es darum, für die verschiedenen, sehr konkreten Aufgaben der Gemeinde kompetente Kandidaten zu finden, die aus ihrem Glauben heraus für ihre Gemeinde Zeit, Engagement und Phantasie zur Verfügung stellen“, betont Anke Wehrmann vom Ausschuss für Gemeinde- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Kirchenvorsteherin der Hamelner Münster-Gemeinde und Pastorin Friederike Grote haben eigens einen Botschafterkreis zur Unterstützung der innergemeindlichen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Kirchenvorstandswahlen ins Leben gerufen. Die Möglichkeit zum Austausch untereinander wird dankbar von vielen Kirchengemeinden angenommen. „Die Kandidatenwerbung gestaltet überwiegend sehr gut, allerdings gibt es auch Kirchengemeinden, die durchaus Probleme haben, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Mitarbeit im Leitungsgremium zu gewinnen“, berichtet Pastorin Grote. Im Großen und Ganzen aber blickt sie zuversichtlich auf die Wahlen. Schließlich gehe es darum, ein Vertrauensamt wahrzunehmen, das bei der aktiven Gestaltung eines lebendigen Gemeindelebens, Bewährtes neu verantworten soll und zugleich Raum für neue Möglichkeiten, für Ungewöhnliches, für Begeisterung schaffen kann, so Pastorin Grote. Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindeleitung ist Teamwork. Aufgaben gemeinsam anzugehen und zu bewältigen, macht – bei aller Arbeit – auch viel Spaß. Mit ihrem Mitdenken und Entscheiden, mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben prägen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher die Kirche und die Gesellschaft vor Ort.

Auch sollten alle Berufs- und Altersschichten, Männer wie Frauen und Gruppen in „guter Mischung“ vertreten sein, damit der Kirchenvorstand ein Spiegelbild der Gemeinde ist. Statistisch betrachtet liegt der Frauenanteil unter den Ehrenamtlichen in der Evangelischen Kirche bei ca. 70%. In Bad Münder liegt die weibliche Quote bei den bisherigen Bewerbungen für das Amt im Kirchvorstand zurzeit bei 100%. Hier sind noch männliche Kandidaten gefragt. Das Durchschnittsalter der Kandidaten in Groß Berkel liegt bisher bei 44 Jahren. Pastor Simon Pabst freut sich darüber, dass viele junge Menschen bereit sind mitzuarbeiten, wäre aber auch durchaus für ältere Kandidaten noch aufgeschlossen. Junge Ruheständler können Zeit einbringen und Erfahrung. Und in den Gemeinden Holtensen und Hämelschenburg ist man generell noch für Bewerberinnen und Bewerber für das leitende Ehrenamt offen. Großes Interesse an einer Kandidatur im Kirchenvorstand zeigt sich in den Kirchengemeinden Bad Pyrmont und Tündern.

Evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Ein Novum bei diesen Wahlen ist, dass nun bereits Jugendliche ab 14 Jahre wählen dürfen. Die Landeskirche Hannovers möchte mit der Verfassungsänderung ein Zeichen setzen, dass Jugendlichen als Mitglieder in der Kirche willkommen sind und dass sie eingeladen sind, sich aktiv in die kirchliche Arbeit einzubringen. So ist es sehr erfreulich, dass die Evangelische Jugend Hameln-Pyrmont sich bei den Vorbereitungen zur Kirchenvorstandswahl beteiligt. „Wir haben sogar einen Teamer aus der Jugendarbeit, der sich aufstellen lässt“, vermeldet Pastorin Grote für die Münster-Gemeinde.

Bis zum 22. Januar haben interessierte Männer und Frauen noch die Chance, sich für ein Ehrenamt im Kirchenvorstand zu bewerben. Dafür müssen sich Kandidaten bei ihrer Ortsgemeinde melden. Voraussetzung sind Volljährigkeit und die Kirchenmitgliedschaft. Kandidaten können aber auch von anderen Gemeindemitgliedern vorgeschlagen werden.

Heike Beckmann / Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

Mitwählen bereits ab 14

KANDIDIEREN UND MITWÄHLEN

Auf der Homepage www.kirchemitmir.de finden Sie ausführliche Informationen und Materialien.

Informationen und Ansprechpartner

Im Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

  • Frau Pastorin Friederike Grote, Münster-Gemeinde St. Bonifatius
    Telefon: 05151 4079077
    E-Mail: Pastorin Friederike Grote
  • Frau Regine Koch, Kirchenamtsleitung Kirchenamt Hameln-Holzminden
    Telefon: 05151 9509-22 
    E-Mail: Regine Koch
  • Frau Anke Wehrmann, Ausschuss für Gemeinde- und Öffentlichkeitsarbeit
    E-Mail: Anke Wehrmann
  • Frau Heike Beckmann, Öffentlichkeitsbeauftragte des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont
    Telefon: 0172 7591324 oder 05151 924744
    E-Mail: Heike Beckmann