Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Mache Pläne. | Bild: Heike Beckmann

Alles braucht ihre Zeit

Pressemitteilung Bad Pyrmont, 12. Juli 2018

Im Rahmen der Visitation der Kirchengemeinde Bad Pyrmont besuchte der Superintendent des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont, Philipp Meyer, auch das Familienunternehmen Meinberg Funkuhren

(Bad Pyrmont) Visitation: das Leben in der Kirchengemeinde erkunden. Alle sechs Jahre kommt der Superintendent zu Besuch. Gern besichtigt er dabei Unternehmen vor Ort, um zu verstehen, wo und wie die Menschen vor Ort ihren Lebensunterhalt verdienen.
Mit Bedacht fiel diesmal die Wahl auf das Familienunternehmen Meinberg Funkuhren.
Die Brüder Günter und Werner Meinberg beschäftigen über 100 Mitarbeiter. Im kommenden Jahr kann die Firma ihr 40jähriges Jubiläum feiern. Den beiden Brüdern ist sehr an einer Fortführung des Unternehmens in familiärer Tradition gelegen.
In ihrer Heimatstadt Bad Pyrmont haben sie ein eigenes Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung elektronischer Module und Systeme für die Zeit- und Frequenzsynchronisation aufgebaut.
Im Laufe der Jahre konnte Meinberg Funkuhren sich mit Qualität und Service weltweit einen Namen machen.

Die kleine Delegation der Bad Pyrmonter Kirchengemeinde und der Superintendent ließen sich von Günter Meinberg mit großem Interesse durch den Betrieb führen und waren nicht nur tief beeindruckt von den präzisen Fertigungsmechanismen, sondern auch von der überaus familiären Atmosphäre innerhalb der Belegschaft. Nicht ohne Grund, denn die Meinberg-Philosophie setzt auf Engagement zugunsten Umwelt und Menschenrechten.

Günter Meinberg betonte in seiner Antwort auf die Frage des Superintendenten, was denn Zeit sei: „Zeit ist zugleich technischer Fortschritt und traditionelle Verpflichtung. Im technischen Sinne geht es darum, die Möglichkeiten auszuschöpfen, in Nanosekundenbereichen immer mehr Dinge regeln zu können. Zeit im Sinne familiärer Tradition sichert den Fortbestand der Firma durch die nachkommende Generation.“

Die Gebrüder Meinberg und die kirchlichen Besucher eint ihr Selbstverständnis, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln. Bei allem technischen Fortschritt soll stets der Mensch im Mittelpunkt bleiben.

Text und Bild: Heike Beckmann, Öffentlichkeitsbeauftrage & Fundraiserin im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont